
Einleitend betonte HRK-Vizepräsident Professor Dr. Joachim Metzner die Notwendigkeit, durch Qualitätssicherungsverfahren Transparenz bezüglich der Leistungen der Hochschule für Studierende und deren Eltern sicherzustellen.
Anschließend präsentierte Benedict Kaufmann, Referent im Projekt Qm der HRK einige Ergebnisse der von ihm durchgeführten Studie.
Danach wurden in drei Arbeitsgruppen die Themen diskutiert, die sich im Rahmen der Studie als ungeklärt herauskristallisiert haben. Die von Dr. Thomas Köcher (Universität Bremen) moderierte Gruppe beschäftigte sich mit Fragen der hochschulinternen Kommunikation als Grundvoraussetzung für die Akzeptanz von Qualitätssicherungssystemen an Hochschulen. Eine zweite Arbeitsgruppe, die von Birgit Hennecke (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) geleitet wurde, besprach das Problem der Sicherstellung einer möglichst breiten Partizipation bei der Umsetzung von Qualitätssicherungsmaßnahmen. Die dritte Arbeitsgruppe, moderiert von Jan Rathjen (Hochschulrektorenkonferenz), behandelte die Vor- und Nachteile verschiedener organisatorischer Lösungen der Einbindung von QM-Stellen in die Hochschulstruktur.

Frau Dr. Sabine Neubauer präsentierte im Anschluss das QM-Konzept der Medizinischen Universität Graz unter besonderer Berücksichtigung des dortigen Kommunikationskonzeptes.
Der Generalsekretär der HRK, Dr. Thomas Kathöfer, wies in seinen abschließenden Worten darauf hin, dass die intuitive Bedienbarkeit von Qualitätssicherungsinstrumenten sowie deren Verständlichkeit notwendige Voraussetzungen für eine hochschulweite Umsetzung sind.
Präsentation Benedict Kaufmann, Hochschulrektorenkonferenz
Studie "Qualitätssicherungssysteme an Hochschulen - Maßnahmen und Effekte"
Präsentation Dr. Thomas Köcher, Universität Bremen
Präsentation Dr. Sabine Neubauer, Medizinische Universität Graz