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Workshop

Qualitätssicherung in der Wissenschaft - Forschungsmanagement als integrativer Teil eines strategischen Qualitätsmanagements für Hochschulen


16. April 2008, Universität Mainz

Vor rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellten vier Hochschulen ihre Konzepte im Bereich des strategischen Managements der Forschung vor.

Nach einem Grußwort des Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Professor Dr. Georg Krausch und einer kurzen Eröffnung durch den Leiter des Projektes Qualitätsmanagement der HRK, Stefan Bienefeld, begann die Tagung mit einem Vortrag von Dr. Clemens Stupperich, dem Leiter der Forschungsförderung der Universität Siegen, zum System der hochschulinternen Forschungsförderung an seiner Hochschule. Dabei betonte er die Bedeutung zentraler Stellen für die Unterstützung der Lehrstühle bei den Bemühungen um Mittel der Forschungsförderung.

Andreas Schulze, Forschungsreferent der Humboldt-Universität Berlin, berichtete über das hochschulinterne Verfahren der Forschungsevaluation der HU, welches bislang in dreijährigem Zyklus alle wissenschaftlichen Einrichtungen einem mehrstufigen Evaluationsverfahren unterzieht, dessen Ergebnisse zentral für die strategischen Entwicklungsplanungen der Hochschulleitung sind.

Dr. Annika Boentert, die QM-Koordinatorin, und Carsten Schröder, der Geschäftsführer der Transferagentur der Fachhochschule Münster, informierten über Forschung und Transfer im QM-System der Hochschule unter besonderer Berücksichtigung der angestrebten Optimierung von Transferdienstleistungen und Verbesserung der Verbindungen zu außeruniversitären Partnern.

Die Einbindung der Forschungsevaluation im Mainzer Modell stellte Dr. Uwe Schmidt, der Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung der Universität Mainz, in seiner Präsentation dar. Die Integration von Lehre- als auch Forschungsevaluation steht im Mittelpunkt dieses Modells.

Professor Dr. Uwe Schimank von der Fernuniversität Hagen fasste die Tagungsergebnisse zusammen. Er wies besonders auf die Schwierigkeit hin, zu entscheiden, an wen sich Forschungsförderung richten soll, an die Spitzengruppe oder an das Mittelfeld. Zudem müsse die Berufungspolitik noch mehr als maßgebliches Element einer Qualitätssicherung in der Forschung betrachtet werden. Abschließend hatte das Auditorium noch die Möglichkeit, im Rahmen einer Podiumsdiskussion Fragen an die Referierenden zu stellen.



Programm

Vorträge:

Dr. Clemens Stupperich

Andreas Schulze

Dr. Annika Boentert / Carsten Schröder

Dr. Uwe Schmidt