Wissenschaft im Dialog
Wissenschaft im Dialog" ist eine Gemeinschaftsaktion der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Sie dient der Öffentlichkeitsarbeit der Wissenschaft und will den offenen Austausch, Diskussion und Meinungsbildung fördern.
Die Wissenschaftsorganisationen haben sich unter Beteiligung der HRK im Mai 1999 in einem Memorandum darauf verständigt, den Dialog mit allen Gruppen der Gesellschaft zu verstärken. Dies soll einerseits in den einzelnen Einrichtungen, also wesentlich auch in den Hochschulen, gefördert werden. Andererseits sollen durch gemeinsame Aktivitäten der Wissenschaftsorganisationen Synergien erzeugt werden. Um dies zu realisieren und professionell zu organisieren gründeten die Organisationen die gemeinnützige GmbH "Wissenschaft im Dialog", die in Berlin ein Büro unterhält und deren Mitgesellschafter die HRK ist.
Seit dem Jahr 2000 veranstaltet "Wissenschaft im Dialog" jährlich einen Wissenschaftssommer an wechselnden Standorten. Dabei präsentieren sich die Wissenschaften eine Woche lang mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Höhepunkt ist jeweils eine lange Nacht der Wissenschaften. Austragungsorte waren seither Bonn, Berlin und Bremen, Essen, Leipzig, Magdeburg, München, Potsdam/Berlin, Saarbrücken und Stuttgart. In diesem Jahr fand der Wissenschaftssommer in Mainz statt.
"Wissenschaft im Dialog" pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstalteten Wissenschaftsjahren, in deren Verlauf sich jeweils eine wissenschaftliche Disziplin präsentiert. So wurde zuletzt 2010 zum Jahr der Energie ausgerufen (zuvor: 2000 Physik, 2001 Lebenswissenschaften, 2002 Geowissenschaften, 2003 Chemie, 2004 Technik, 2005 Einsteinjahr, 2006 Informatik, 2007 Geisteswissenschaften, 2008 Mathematik, 2009 Forschungsexpedition Zukunft).
Dem
Stifterverband für die deutsche Wissenschaft kommt der Verdienst zu, im Rahmen seiner Initiative PUSH (Public Understanding of Sciences and Humanities) den Wissenschaftsorganisationen wesentliche Anstöße für die Gründung von "Wissenschaft im Dialog" geliefert zu haben. Er engagiert sich auch weiterhin in vielfältiger Weise in diesem Rahmen.
Ansprechpartnerin in der HRK: Susanne Schilden