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Deutsch-Australischer Dialog zur Hochschulfinanzierung


Die Finanzierung der Hochschulausbildung ist eines der zentralen Themen in der derzeitigen Reformdebatte. Im Zeichen eines Paradigmenwechsels zu einer stärker wettbewerbsorientierten Hochschulsteuerung spielt die Diversifizierung der Einnahmequellen für die Hochschulen eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang hat auch die Diskussion um eine adäquate Beteiligung der Studierenden an der Hochschulfinanzierung an Intensität gewonnen. Die in 2002 verabschiedete sechste Novelle des Hochschulrahmengesetzes sieht vor, dass das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss und das Studium in einem konsekutiven Studiengang, der zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss führt, studiengebührenfrei ist. Einzelne Bundesländer haben jedoch Modelle der Kostenbeteiligung eingeführt, so zum Beispiel Gebühren für Langzeitstudierende. In der aktuellen Diskussion zur Hochschulfinanzierung und zur möglichen Beteiligung der Studierenden an den Kosten der Hochschulausbildung wird das australische Higher Education Contribution Scheme (HECS) häufig als erfolgreiches und faires Gebührenmodell zitiert.

Die von HRK und Australia Centre Berlin veranstaltete Konferenz „German-Australian Conference on Higher Education Financing“ am 24./25. Oktober 2003 in Berlin bot Gelegenheit, das australische Modell aus erster Hand kennen zu lernen und gemeinsam mit hochrangigen australischen und deutschen Hochschul- und Regierungsvertretern über verschiedene Modelle der Studienfinanzierung zu diskutieren. Dabei wurde die Frage der Studiengebühren nicht isoliert betrachtet, sondern in den Gesamtkontext der Hochschulfinanzierung und ihrer zukünftigen Entwicklung in beiden Ländern eingebettet.


Kontakt: wahlers@hrk.de

 Konferenzpublikation [1,97 MB]

 Konferenzprogramm [46,5 KB]

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